Mittwoch, 17. September 2014

TALK TALK

mit kalla und buballa...
interessante mischung...der alte hase und das greenhorn...
hätte ein wenig mehr zuspruch verdient gehabt, sicherlich...
ein gut aufgelegter moderator mit dem herrn teammanager, an dem mal nix auszusetzen war, außer daß man im verlauf des abends den verdacht bekam, er würde eigentlich jetzt ganz gerne champions league gucken und daß man über das thema"breitensport"-engagement eines österreichischen getränkeherstellers durchaus diskutieren könnte...
herr buballa gibt nun nicht so viel her, muß ich sagen...sein nähkästchen ist noch relativ leer und der teil der gene, die einfach nur kicken wollen, überwiegt noch den teil der gene, die sagen, daß das zwingend bei st. pauli geschehen müßte, weil st. pauli st. pauli ist...da fehlte noch so ein wenig feuer in den aussagen und augen
und jpk ist halt jpk...dem so ein wenig die ikonentauglichkeit abgeht...was ich nicht negativ meine...der KALLER ist kein BOLLER und SCHNECKE kein EBBE...das ist so wie wir mal driller hatten und gerdl und das tier im tor und keiner je von jürgen gronau sprach...
ich würd mir zwar zum (hoffentlich fernliegenden) karriereende ein shirt wünschen LAUF SCHNECKE LAUF...aber obs das geben wird...
natürlich war er das hauptopfer von fragen, die sich logischerweise stellten...wie es denn ist, wenn man mit seinem jetzigen chef noch zusammen gekickt hatte, überhaupt wie es denn jetzt so ist mit dem neuen coach...zeigte sich der jpk nachdenklich, intelligent und sensibel, so wie er denn halt so ist - sensibel, und das völlig zurecht, als es um das thema kritik ging...denn man kann ihn wohl als den inzwischen meistgebashten spieler in der mannschaft bezeichnen, der von den medien und einer vielzahl von fans regelmäßig eine übergebraten bekommt...
und dies in einer ART und WEISE, die KEIN spieler verdient hat!!!
es gab danach noch ein paar allgemeine punkte, die nicht direkt mit den spielern zu tun hatten, die aber gut für ein resümee taugten:
wir sollten uns mal, bevor wir die tastatur quälen (vor allem dann, aus der gesicherten anonymität unseres wohnzimmersessels heraus) oder den mund aufmachen, vielleicht einmal mehr hinterfragen, was wir denn da zum besten geben: toleranz, ein fairer umgang miteinander, respekt voreinander, gehört zu dem, was st. pauli auszeichnet...
ende vom wort am mittwoch

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