Sonntag, 18. September 2011

Wir können ja nicht absteigen...

...das ist die gute nachricht und das unterscheidet die zwote vom hsv...da kann man ja mal lustig experimentieren und gucken, was geht...heute, hm wenig, eher gar nichts  man kann den plauenern ja nicht mal vorwwerfen, daß sie eine spielstarke mannschaft hätten...die traten eher so (auf), als kämen sie aus dem vogtsland...eine bande überwiegend grobmotorisch veranlagter terrier mit hohem laienschauspielerischen talent (das sterbende schwein, vom windhauch gefällt), normalerweise müßte man die truppe 3:0 mindestens vom platz hauen, wenn man nicht gerade einen noch scheißeren tag erwischt als sonst öfters.   mit der leistung von heute wären wir letztes jahr aus der oberliga abgestiegen...hauke war heute der meister des gepflegten unfallfreien fehlpasses oder des erfolgreichen querschlägers, der tag des herrn braun war rabenschwarz und der könig der standartsituationen, ein gewisser charles takyi, bemühte sich eifrigst, bei ecken und freistößen dem nächstehenden plauener die eier wegzuschießen.  was die stürmer anbelangte, frag ich mich gerade, ob wir in der ersten halbzeit welche auf dem platz hatten...in der zweiten halbzeit hatten wir angeblich welche; bis zu seiner auswechselung war z.b. komplett durchgerutscht, daß allasani auf dem platz gewesen war...jetzt wird uns smileys pizza in regreß nehmen, weil die jungs ihnen das etwa sieben meter neben dem tor hängende werbebanner kaputtgeschossen haben...das runde muß ins eckige, jungs...das meint: ball in tor, nicht pizza in ofen...eine offenbahrung war auch das comeback des spielenden co-trainers timo schultz nicht...man kann sagen, er fügte sich nahtlos in die mannschaft ein und paßte sich dem niwoh an...was kein kompliment ist...die männer des spiels kamen auf jeden fall aus plauen und das waren die beiden trommler der kinderultras, die mit ihren darbietungen ein wenig elbjazz-atmosphäre versprühten...aber mitte der zweiten halbzeit hatten die auch keinen bock mehr...wahrscheinlich weil wieder niemand von ner castingshow war und sie nicht beim karneval in rio trommeln dürfen

Sonntag, 28. August 2011

Elbeinnenhaven


600 zuschauer schreibt der kicker...na, da hat er sich wohl nicht in die nordkurve getraut...täte doch mal sagen, es waren doppelt so viele...traurig find ich es, wenn unter unseren ärschen massenhaft leute im clubheim bezahlfernsehen gucken, während über ihren köpfen ihre zukunft spielt...daß uns 30 magdeburger die sitzülatztribüne in der süd zusammensingen, geht gar nicht!!!  unddie die nicht da waren, haben einiges verpaßt; die jungs habens gut gemacht...coach, die umstellungen machen sich bezahlt...eglseder macht nen richtig guten part, christopher braun war um längen besser als drobo (gut, war auch nicht so schwer) und bei den gegentoren konnte arvid nun wirklich nix machen...so langsam spielt sich die mannschaft ein und sie wird noch stärker werden, denke ich...das 0:1 war noch der fehlenden abstimmung geschuldet und das 0:2 dann egal...chancen hatten wir ansich genug, da fehlt dann noch die cleverness...foussi...einfach mal die sohle weglassen, mal nicht zaubern, sondern entwerder abspielen oder abschließen...sorgen mache ich mir ein wenig um hauke, denn der wirkte doch arg langsam...und irgendwann sollten wir (aber wem sag ich das), wenn wir 10.000 ecken und freistöße haben, auch mal mit einer standartsituation erfolgreich sein...oder wenigstens gefährlich werden  
was ich nun so langsam schon bedenklich finde, sind die leistungen der schieds- und linienrichter...nein, ich meine nicht die glatt rote karte gegen filipovic, die ohnehin schon ein witz war, sondern allgemein das hilflose rumgeeiere, karten verteilen, wo keine angebracht waren und keine zeigen, wo's ne blutgrätsche gab...daß die ewigen provokateure, die 20 und die 6 ohne karte davon gekommen sind, ist ein witz, wenn man im vergleich dazu die gelbe für hauke nimmt und bei den linienrichtern setzt sich der trend fort...wenn ichs mit der raucherlunge nicht bis zur grundlinie schaffe, denn pfeif ich mal vorsorglich abseits...das mein ich jetzt nicht nur st. pauli bezogen  
noch ein dank geht raus an die magdeburger...keine pyros, kein beschissenes sozialverhalten, so far keine hauereien, von denen ich gehört habe...guter support, wobei die texte des liedgutes durchaus noch realitätsanpassungsfähig sind...also das ding mit dem europapokal und der meisterschaft, das lassen wir denn doch mal..ich hätt ja noch nen vorschlag...nach unserer melodie "oh st. pauli/du bist mein verein/und du wirst es auch für immer bleiben...WIR SPIELEN HIER  
IN LIGA VIER  
UND SO WIRD DAS AUCH FÜR IMMER BLEIBEN...  
nix für ungut ;-) 

Dienstag, 23. August 2011

Lieber VfB Lübeck

ja, ihr habt ja recht - 
auf den 
auf den tag genau vor neun jahren (23.08.2002) habt ihr den fc st. pauli schmählich besiegt.  und genau heute hat eure mannschaft die u23 des fc mit 5:1 vom platz gefegt und ihr hättet es noch schmerzvoller machen können, wenn ihr denn gewollt hättet.   die letzten 30 minuten habt ihr 5 gegen 3 mit elf gegen 10 gespielt und ihr habt ja zwischendurch nochmals mit der fußballerischen keule gewunken...alles gut...die letzten 20 minuten habt ihr mehr gefeiert, daß der vfr neumünster den auch so verhaßten kieler sv holstein aus dem landespokal geworfen hat...gut für uns, so hatten wir eine friedliche abreise und auch der pumpenhannes, der in der halbzeitpause streß gesucht hatte, war friedlich.  ja, nun habt ihr recht zu feiern, liebes lübeck und ihr alten meckerbolzen auf der sparkassentribüne könnt euch in dem sieg sonnen...ich will da auch ein netter gast sein und euch nicht alzu dolle in die suppe spucken liebes lübeck...das war im übrigen unsere zweite mannschaft heute...unsere erste spielt nämlich zwote liga...eure erste spielt regionalliga...nur mal so...und euer bier ist zu warm und von eurer wurst kriegt man sodbrennen

Sonntag, 7. August 2011

KEIN STELLEN OHNE DRUCK


RL Nord:
sv wilhelmshaven - fcstpU23  3:2

WENN man denn schon mal urlaub hat, kann man sich ja auch mal wieder auf auswärtsfahrt begeben...es MUSS ja nicht immer die erste mannschaft sein...
unsere ZWOTE, von der ich in der vorsaison ja schon einige spiele in der oberliga gesehen hatte, war nun nach der fulminanten meisterschaft in der regionalliga nord angekommen...
viel KRUSCHD (wie der schwabe sagen würde) dabei...kiel...lübeck...halle, magdeburg - nix schön...aber eben auch interessante vereine wie plauen, meuzelwitz oder halt auch wilhelmshaven.

was ja für mich eine kleine heimkehr ist...in WHV durfte ich zu meinen RP-zeiten immer aushelfen, wenn es dort personell brannte...wenn das zu bremerhaven-zeiten schon immer ne halbe weltreise durch die norddeutsche tiefebene war, so ist es von hamburg aus eine so ziemlich GANZE...
zumal wenn auch noch ein teil der bahnstrecke gesperrt ist und man schienenersatzverkehr über die dörfer fahren muß - da lernt man denn orte kennen, in denen man niemals stranden möchte...
naja...ob ich in wilhemshaven stranden möchte, sei auch mal dahin gestellt... schicker ist der ort seit den acht jahren, seit ich zuletzt hier war, nicht geworden und hat immer noch den schlechtesten kochlöffel aller zeiten (daß es die noch gibt - hier - ist ja irgendwie auch ein indiz dafür, daß wilhelmshaven irgendwie zeimlich SIEBZIGER ist)...
fußball in WHV ist ja auch so eine sache...eine mischung aus tragödien, großmannssucht und inkompetenz...der sv wilhelmshaven ist ein fusionsverein, stammt ursprünglich aus dem jahr 1905 - allein schon die geschichte der vorgängervereine (mit so wohlklingenden namen wie preußen, viktoria, marine, frisia und komet rüstringen) würde hier zu weit führen...
1972 fusionierte der SV dann mit GERMANIA...ursprünglich 1893 als ATV gegründet und seit 1911 mit einer fußballabteilung ausgestattet - 1933 von den nazis als arbeitersportverein aufgelöst, konnte sich der verein wenig später als TV adler neu gründen...nach dem krieg nannte man sich wieder germania.
der erfolgreichere verein aus WHV war jedoch der rüstringer ts OLYMPIA - benannt nach dem bürogerätehersteller (und das jahre vor dem versuch, eintracht braunschweig in JÄGERMEISTER umzubenennen).
olympia spielte lange in der RL nord, als das noch die zweite liga war, verpasste aber die übernahme in die 2. bundesliga nord - so ging es denn nieder...
der SVW hingegen konnte in den 90ern wenigstens die quali zur damaligen regioalliga nord schaffen...damals hatte man einen großhändler als großsponsor - ich erinnere mich noch an meine celler zeiten...damals waren alle celler spieler irgendwie "altenpfleger" und arbeiteten offiziell für die kliniken der celler präsidenten für gehälter, die heut selbst kein klinikdirektor mehr verdient...die profis aus WHV waren staplerfahrer im obst- und gemüsehandel und bekamen gehälter in höhe des marktpreises eines gabelstaplers...
da kann man sich denn auch mal den ehemaligen HSV-profi valdas ivan ausguss leisten...wenn's denn paßt - tat es aber nicht...irgendwann war der verein faktisch pleite - 1999 die ersten berichte über ausbleibende gehaltszahlungen...
eine fusion mit olympia...eine sich ewig hinziehende geschichte - scheiterte letztendlich an verfahrensfehlern, so daß der verband nicht zustimmte.
2001 der erste lizenzentzug - angeblich wegen eines mangelhaften faxgerätes, das die letzte seite der lizenzunterlagen erst zu spät an die dfb-zentrale zugestellt hatte. 
seit 2008 hat man sich nun wieder bekrabbelt und darf sich wenigstens wieder regionalligst nennen, auch wenn man da ansich immer im mittelfeld rumkrebst oder gegen den abstieg spielt. 
eine schicke wiese haben sie auf jeden fall...das jade-stadion, auf dem sie seit 1999 spielen (ich hät'ts für älter gehalten - was 20 jahre mit wenig geld so einer bude antun können) - kapazität 7.500, davon sind 2.200 sitzplätze...die hatten mal nen zuschauerschnit von 3.485 in den 90ern, am heutigen sonnabend waren es etwas über 600...puuuh, harte kost. 
drei tribünen sind überdacht, der gästebereich natürlich NICHT...aber gut, hat ja auch nicht geregnet...und wenns einen anna küste etwas im nacken zieht, kann man auch einfach etwas runter gehen vom hügel, denn steht man wie bei vicky oder an der waide etwa zwei meter hinter dem tor...und man kann viel spaß haben...TORWART-BASHING...gut, das ist nicht nett, das ist nicht fair. 
aber mal ganz ehrlich...ich hatte mir das nicht vorgenommen...aber herr hergen GERDES ging mir mit seinem andauernden rumgebrülle irgendwann einfach nur auf den koffer..."nur stellen, ohne foul"..."druckdruckdruck"...kein foul, nur druck"..."kein foul, nur stellen"..."stellen...druckdruckdruck"...
kann man sich mal unten an den zaun stellen und den keeper irritieren und blöd provozieren: "NICHTSTELLEN, NUR FOUL"..."FOULFOULFOUL, KEIN DRUCK".
damit KANN man denn auch einen regionalliga-keeper irritieren...kurz mal umdrehen zu mir: "kannst du mal die fresse halten?" - äh, nö..."findst du das witzig?" - äh, yep..."KEIN DRUCK, NURFOUL"
ich glaube, herr GERDES war verdammt froh, daß er nach einer halbzeit auf die andere seite wechseln durfte...
GEHOLFEN hat es im übrigen nicht...

man merkte unserer mannschaft an, daß sie noch nicht 100%ig eingespielt war und noch nicht 100%ig in der "höheren" liga angekommen ist...
die weite reise, die beeindruckende kulisse und vor allem die qualitäten eines adleräugigen schiris, der wirklich alles sah...nein, scherz
1. man hat wie bei florian bruns auch bei einigen amas das gefühl, daß ihnen das training auf kunstrasen nicht bekommt, weil ihnen dadurch das gefühl für die unwägbarkeiten des naturgeläufs ein wenig, sagen wir mal, abhanden gekommen ist.
2. einigt euch, drobo und hauke, wer die kommandos gibt...zwei chefs sind einer zu viel in der abwehr und man merkte beim 1:0, daß man damit auch den eigenen torwart verunsichert...gut, den darf er denn auch mal halten!!!
3.  der schiri, wenn er denn alles gesehen hätte, hätte es auch mal pfeifen dürfen und auch gerne mal für uns ...und liebe whv'ler, wenn ich schon die axt auspacke und einen der unseren umsense, dann laufe ich nicht bis zur grundlinie auf der anderen seite durch, um zu flanken, sondern holze die pille aufs tribünendach, damit der verletzte behandelt werden kann!!! 
das nennt sich fairplay!!!
gut, lob und anerkennung für das 3:0, das war ein klasse konter, als unsere jungs schon anfingen, alles nach vorne zu werfen und man den eindruck hatte, hauke ginge drobo fast schon aus dem weg.
4. es fehlt definitiv noch ein knipser und ein nachfolger für petar...einfach zwei offensivoptionen, die man nochmals anspielen kann...ein foussi und ein kurczynski alleine reichen da nicht, auch WENN der KRISTOFF für die zwei tore verantwortlich zeichnete
aber was die jungs zeitweilig und vor allem in der letzten halben stunde gespielt haben, war ganz großartig, manchmal eine augenweide, da fühlte man sich an die virtuosität der ersten mannschaft aus der vor-vorsaison erinnert - auch wenn WHV da nur noch zu zehnt agierte
...im endeffekt eine der unverdientesten niederlagen, die ich je gesehen habe. 
da ist mir gar nicht bange, daß wir am ende auf einem platz landen werden, mit dem wir auch ohne ligenstrukturreform die klasse halten würden.

Eine Geschichte mit vielen Abschieden


MSV Duisburg
16 Spiele
5 Siege
3 Unentschieden
8 Niederlagen
22 : 25 Tore 

Eine neue Bescheidenheit hat Einzug gehalten an der Wedau. Oder soll man es Einkehr des Realismus nennen. Einen Platz im oberen Tabellendrittel gibt Zampano Milan Sasic als Saisonziel aus, wohl wissend, dass jener zwei Plätze besser wäre als das Ergebnis der letzten Saison, die ihr Highlight im Erreichen des Pokalfinales hatte und ihren finalen Tiefschlag im Ergebnis eben jenes Endspiels. Immer wieder war in Duisburg in der Vergangenheit jenes Phänomen der „Kölner Lücke“ zu beobachten gewesen, was vielleicht immer noch daher resultiert, dass die Meidericher 1964 erster Bundesliga-Vizemeister waren und irgendwer in Duisburg immer vermeinte, vermelden zu müssen, dass dieser Verein zu etwas Höherem berufen sei als zu dem, was er ist: Wanderer zwischen den Ligen und eine irgendwie immer graue Maus, egal in welcher Liga, was ich nicht mal negativ meine. St. Pauli hat halt in Volker Ippig eine Ikone, Duisburg hat Bernhard Dietz. Tja, vielleicht back to the Dietz, Baby.
Die sogenannte „Kölner Lücke“, definiert als das Loch, das stets zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft, scheint inzwischen in Duisburg etwas geschrumpft. Was allerdings nicht daran liegt, dass sich die Wirklichkeit geändert hat, sondern vielleicht daran, dass man die Ansprüche korrigiert hat, und zwar nach unten. Vom Thema „Direkter Wiederaufstieg“ (den man dreimal in Folge um Längen verfehlt hatte), hatte man sich 2010 getrennt und einen Dreijahresplan verabschiedet, nachdem zunächst vom Aufbau einer neuen Mannschaft und vom Wiederaufstieg am Ende der Saison 2012/13 die Rede war. Verabschiedet hat sich im Oktober 2010 auch der allmächtige Präsident Walter Hellmich, der seit 2002 die Geschicke des Clubs geleitet hatte, der allerdings immer noch über die Hellmich-Marketing die Fäden im Hintergrund zieht. Mit dem Rückzug von Hellmich musste sich der Verein allerdings auch von den ganz großen Finanzzuwendungen des Mäzens verabschieden. Verabschiedet hat sich inzwischen auch einer der Macher des Dreijahresplans, der Sportdirektor Bruno Hübner, in Richtung Riederwald. Womit auch der Dreijahresplan ansich Makulatur ist,  sah der doch vor, wie beim FC St. Pauli mit jungen Talenten auf Leihbasis zu arbeiten. Denn die meisten Entliehenen haben den Verein wieder verlassen und was nachgeholt wurde, fällt zumeist unter die Rubrik „gestandene ablösefreie Profis“. Von den 15 Neuverpflichtungen sind nur drei Leihgeschäfte, haben zehn Spieler bereits Erstligaerfahrung und die meisten wurden mit längerfristigen Verträgen ausgestattet. In dem Ruf, ein großer Talentförderer zu sein, stand Milan Sasic, soweit mir bekannt ist, noch nie. Ihm haftet eher das Image eines Retters an; vielleicht so was wie eine Mischung aus dem Ede Geyer des Westens und dem Aleksandar Ristic der Neuzeit – ohne Sächsisch und Hustenbonbons.
Die Meidericher haben eine ebenso wechselvolle Geschichte hinter sich wie auch unser Stadtteilverein, was das „Ligajumping“ der Vorbundesligazeiten anbelangt.  In der Bundesligazeit schien sich sowas wie Kontinuität – wenn auch auf niedrigem Niveau – einzustellen; man hielt die 1. Liga bis 1982.  Danach ging es zeitweise sogar runter bis in die Oberliga, bis es 1991 mal wieder ein Bundesliga-Gastspiel gab; es folgten bis 2008 fünf Abstiege und vier Aufstiege, dabei blieb man längstens vier Jahre in der Eliteklasse (96 – 2000).  Also reden wir hier vom Duell zweier Fahrstuhlmannschaften, so nimmt es kein Wunder, dass sich die Mannschaften in beiden Ligen begegnet sind: vier Duelle 1. Bundesliga und zwölf in der 2..  Dabei gab es in der Bundesliga fast nichts für uns zu erben – kein Sieg, drei Niederlagen, ein Unentschieden.  Im Unterhaus sieht unsere Bilanz etwas besser aus: fünf Siege, fünf Niederlagen, zwei Unentschieden. Die Heimbilanz gegen die Zebras ist auch eher durchwachsen, drei Siege, drei Unentschieden, zwei Niederlagen; wobei die Ergebnisse der letzten zwei Jahre(08/09 – 09/10) am Millerntor jeweils 2:2 lauteten. Beim letzten Aufeinandertreffen schossen Bruns und Takyi die Tore für uns und vielleicht sollten sie sich das Video mal wieder ansehen. Beim Rückspiel schossen mit Naki und Ebbers zwei Spieler die Treffer zum 2:0, die leider diesmal wohl nicht dabei sein können werden. Herr Ebbers hatte im Übrigen 2002 das Tor zum letzten Duisburger Sieg gegen St. Pauli geschossen, damals noch als Zebra.
Wie Ebbers trug auch Stefan Blank gern gestreifte Trikots, War St. Paulianer, Aachener und landete2006 bei Duisburg, musste dort 2008 seine Karriere allerdings verletzungsbedingt beenden. Neben diesen sind schon einige Spieler für beide Vereine aufgelaufen: Marin (97) und Puschmann ein Jahr später kamen direkt von der Wedau. Dann hätten wir noch Holger Wehlage (99 – 01 bei St. Pauli – 04/05 beim MSV) und Marko „Susi“ Gruszka (2000 – 2002 beim MSV, 2003/04 bei uns).  Vergessen wollen wir auch nicht die Trainer: Zapf Gebhardt hatte von 1950 bis 1953 am Millerntor gespielt und trainierte 68 – 70 den MSV, Seppo Eichkorn versuchte sich dort zweimal (03.00 – 06.00 / 10.00 – 05.01) und das Ex-St. Pauli Jugend-Talent Norbert Meier drückte von Januar 2003 bis zum Dezember 2005 die Wedauer Trainerbank, bis er den Kölner Spieler Albert Streit mit einem Kopfballpendel verwechselte und entlassen wurde. Naja, den sehen wir dann im Oktober wieder. Auf einen weiteren ehemaligen „Publikumsliebling“ vom Millerntor werden wir noch ein wenig länger warten müssen: Filip Trojan war letzte Saison ein Zebra und zog es nun vor, sowohl Duisburg als auch Mainz in Richtung Dresden zu verlassen.  

Mittwoch, 27. Juli 2011

NTSV Test


loiddeloiddeloidde...
was für ein mauer besuch!!!gerade mal sechs st. pauli anhänger, die unsere fahne hochhielten - das ist ja grad mal das doppelte der ultras von teutonia alveslohe...wo hattet ihr euch versteckt an diesem schönen sommerabend?liebevolles catering...astraknolle für einsfuffzich original aus dem quietschenden kühlschrank und nebenbei auch noch einen erfrischenden kick auf kunstrasen mit einigen erfrischenden kabinettstückchen ("und schon wieder die scheiß sohle, marcel!!!" - jörn g.), verbalen glanzleistungen ("komm, alla...beschenk dich digga" - ausruf eines niendorfers, als einer der seinen allein auf kirschke zustürmte, was digga "schumi" dann doch nicht tat, sondern mit seinem schuß die eher nicht vorhandenen wolken beglückte...die zwote trat mit nur elf nicht angeschlagenen feldspielern an, von denen einer auch noch ein gastspieler war, in sofern war die leistung respektabel, der ntsv ging durch einen scheinbar berechtigten elfmeter, den kirschke fast noch gehabt hätte, in führung, aber wie piepel gesagt haben hätte...druckdruckdruck machten unsere jungs und drehten das spiel denn noch zur halbzeit durch den gast pini und andrijanic, unser 100-mann.
hatten auch noch danach die eine oder andere chance, aber man merkte den meisten doch an, daß sie relativ platt waren.fazit..erst mal wieder alle an bord haben...den pini würd ich, glaub ich, behalten, der hat mächtig betrieb gemacht und kann nen ball ziemlich gut behaupten, tidem hat mir gut gefallen  und wenn becken noch das diskutieren läßt und andrijanic das mit der "scheiß sohle", dann ist mir gar nicht bange vor der regionalliga  

Montag, 20. Juni 2011

(Fast) alles neu macht der Mai


Okay, dass die Leih und Feier Strategie nur im Falle des Klassenerhalts hätte erfolgreich sein können, war wohl so ziemlich allen klar, ebenso wie die Tatsache, dass einige der „hungrigen Talente“, die wir in den letzten Jahren geholt haben, Bundesliga spielen und verlieren in Dortmund trotzdem viel geiler finden als Tretereien in Ingolstadt (sorry, war nur exemplarisch gemeint ... ich hätte auch SC Paderborn schreiben können) und gewinnen, weil der wahre Erfolg sich auf dem Gehaltszettel niederschlägt. So hatten wir Einiges an Abgängen zu vermerken, zu beklagen und zu beweinen und über mancherlei Art und Weise der Verabschiedung könnte man kritische Worte anmerken. Will ich hier an dieser Stelle nicht tun, denn an dieser Stelle wollen wir uns ausschließlich um die Zugänge kümmern, die in diesem Falle ja fast alle Bereiche betreffen.

Zwischenüberschrift>>>>>Die Sportliche Leitung...<<<<<Zwischenüberschrift
Stefan Orth (11.11.66) und Jens Duve (25.09.62) - MdP
Kein Witz (oder doch) – damit solcherlei Fehler, wie man sie der „sportlichen Leitung“ in der vergangenen Saison anlasten könnte (kann) nicht noch mal passieren, haben Präsidium, Aufsichtsrat und andere „Gremien“ (whatever that means) intensiv getagt. Rausgekommen ist dabei, dass der Präsi und sein Vize künftig bei Gesprächen mit der sportlichen Leitung dabei sein wollen, um „unterstützend einzuwirken“. Zudem will man den Kontakt zum Mannschaftsrat und altgedienten Spielern suchen, um Meinungen und Strömungen innerhalb des Kaders rechtzeitig wahrzunehmen. Der ÜS wünscht den beiden viel Glück bei dieser neuen Herausforderung. 

Zwischenüberschrift>>>>>Trullislawski<<<<<Zwischenüberschrift
War gestern...jetzt ist was?
Nach dem tränenreichen Abgang unserer Spielervizepräsidentsportdirektortrainer-Ikone Stani in den Kraichgau unter Mitnahme der Ebenfallsikone Truller (ohne Pressekonferenz und ohne Tränen) stehen nun zwei neue Mannen an der Seitenlinie. Die müssen / sollen nach den zahlreichen Abgängen und dem ziemlich sang- und klanglosen Abschied der Mannschaft aus der Bundesliga ein neues Team aufbauen, welches sich, lt. Aussage der „sportlichen Leitung“ (zu der die zwei ja wohl gehören, oder?) in der neuen Saison im oberen Mittelfeld der zweiten Liga zunächst etablieren soll. Wenigstens spricht niemand vom direkten Wiederaufstieg, denn solcherlei Gerede hatte bei vergangenen Abstiegen doch das eine oder andere Mal eher zu einem harten Fall ohne weiche Landung geführt.
André Schubert (24.07.1971) - Cheftrainer
Es gibt drei Dinge, die ihn mit seinem Vorgänger verbinden: der modische Kurzhaarschnitt und die Tatsache, dass auch Schubert 2004 seine Ausbildung zum Fußballlehrer als Lehrgangsbester abschloss. Außerdem wechselte er vom Posten des sportlichen Leiters ins Traineramt. Ansonsten ist Schubert von seiner Vita her ein vollkommen anderer Typ; Blutgrätschen sucht man in seiner Biographie vergebens. Er studierte Sport und Gymnastik an der Uni Kassel und war nebenbei als Jugendtrainer tätig. Ab 2000 Jugendkoordinator bei KSV Baunatal, 2002 DFB-Stützpunktkoordinator Nordhessen, Hospitationen beim FC Bayern, Schalke 04 (wo auch sonst, Helmut) und dem HSV, Assistenztrainer bei der U-15, U-16 und U-17 Nationalmannschaft. Ab 2006 Nachwuchskoordinator und Trainer der Zweiten des SC Paderborn; ab April sportlicher Leiter, ab Mai 2009 Trainer der ersten Mannschaft. Mit vier Siegen und dem Gewinn der Relegation gegen den VfL Osnabrück führte er die Paderborner in die 2. Liga und schaffte in den zwei Folgejahren mit kleinstem Geld zweimal den Klassenerhalt. Als der SC Paderborn bekannt gab, er wolle seinen Etat nochmals reduzieren, bat Schubert um seine vorzeitige Vertragsauflösung (PK ohne Tränen), um dann kurze Zeit später vom FC verpflichtet zu werden. Auf ihm lastet sicher der allergrößte Druck, denn der große Schatten seines Vorgängers wird noch lange über dem Rasen schweben, die Ansprüche sind sicher etwas andere als ein Nur-Klassenerhalt.
Jan-Moritz Lichte (12.01.1980) – Co-Trainer
Wenn Stani vielleicht mehr der Theoretiker war und Truller vielleicht eher der Praktiker, dann wird solcherlei Unterscheidung bei dem neuen Trainergespann etwas schwieriger, höchstens in optischer Hinsicht. Denn unser neuer Hütchenmann bewirbt sich optisch eher um den Denis-Baris-Gedächtnispreis. Den Co-Trainer hat unser neuer Chef aus Paderborn gleich mitgebracht. Die zwei kennen sich noch aus Baunataler Zeiten, wo Lichte quasi seine gesamte aktive Fußballerkarriere verbrachte. 2007 holte ihn Schubert zur Zweiten des SC Paderborn und als Stellvertreter der Nachwuchskoordination. Im April 2009 beendete er seine aktive Laufbahn und wechselte an die Seitenlinie der ersten Mannschaft. Auch Lichte ist ein „echter Streber“: er beendete 2008 sein Studium der Sportwissenschaften an der Uni Paderborn mit der Note 1,0. In seiner Diplomarbeit setzte er sich mit „expliziten und impliziten Taktiktraining bei Nachwuchsfußballspielern mit Handlungs- und Lageorientierung“ auseinander, für die er auch den (mit 500 € !!! dotierten) Paderborner Preis der Sportwissenschaft erhielt. Und „natürlich“ beendete er seine Fußballlehrer-Ausbildung im März 2011 auch als Lehrgangsbester.

Zwischenüberschrift>>>>>Wichtig ist: auf’m Platz...<<<<<Zwischenüberschrift
Das Projekt „Jugend forscht“ aus den Vorjahren ist nicht vollkommen eingestampft; aber es fällt doch auf, dass einige Eckpunkte eher mit gestandenen Kräften besetzt wurden, denen irgendwie eines gemeinsam ist: Sie hatten alle eine miese letzte Saison hinter sich und haben nun quasi die Karriere-Resettaste gedrückt.

Philipp Tschauner (03.11.1985)  -  Torwart

Kommt vom Ligakonkurrenten 1860 München, zu denen er zur Saison 2006/07 vom 1. FC Nürnberg gewechselt war. Langfristig war wohl die Idee, dass er den Stammtorwart Michael Hofmann ersetzen sollte. 2007 stoppte zunächst ein Kreuzbandriss dieses Vorhaben, doch im Folgejahr war er zumeist Stammtorwart mit 26 Einsätzen. Doch der Tainerwechsel von Kurz zu Lienen bedeutete quasi den Karriereknick. Lienen holte Gabor Király als neuen Keeper, an dem Tschauner in der Folgezeit nicht vorbeikam, wie das so unschön heißt. 2009/10 und 2010/11 steht jeweils nur ein Einsatz in der 2. Liga zu Buche. Scheint so ein wenig Philipps Schicksal zu sein, dass er da, wo er hinkommt, stets auf einen Besseren trifft. 2006 gab er sein Debüt in Deutschlands U21 gegen die Niederlande; in der Halbzeitpause kam ein Neuer ins Tor, der Manuel nämlich. Und damit war Tschauners Länderspielkarriere auch beendet. Jetzt tritt er gegen Bene an.
Mal schauen, was wird.

Davidson Drobo-Ampen (26.03.1988)  -  Abwehr

Kann sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der rechten Außenbahn eingesetzt werden. Nicht wirklich ein Neuer. Drobo kam 2006 von der A-Jugend des SC Vorwärts/Wacker zum FC, wo er in der Folgezeit Stammspieler in der U23 wurde. Ab 2008 durfte er auch immer wieder im Kader der 1. Mannschaft ran. Acht Spiele in der Saison 2008/09, sieben in der Folgesaison und ein Bundesligaspiel letztes Jahr stehen zu Buche, Naja, es waren vier Bundesligaminuten gegen den 1. FC Köln am 20. Spieltag. Danach wurde seine Leihe zum dänischen Erstligisten Esbjerg fb verkündet. Drobo sollte sich Minuten als Stammspieler auf höherem Niveau erkämpfen. Das gelang nicht wirklich. Inder dänischen Liga kam er zu fünf Einsätzen, im Landespokal auf zwei, davon war nur jeweils einer über 90 Minuten. Nun kehrt er also wieder zurück doch wie lange er bleiben wird, ist auch noch fraglich. Angeblich soll er nicht den Backup für Carsten Rothenbach geben, sondern wieder für ein Jahr ausgeliehen werden, mit dem gleichen Ziel wie letzte Saison. Wohin auch immer das führt; Drobo wird sich durchbeißen müssen.

Lasse Sobiech (18.01.1991)  -  Abwehr

Der Innenverteidiger darf sich deutscher Meister nennen, auch wenn er für die Erste des BVB in der letzten Saison kein Spiel bestritten hatte, sondern nur für die Zweitverwertung aufgelaufen war. Seit 2003 spielt der geborene Schwertener für die Gelb-Schwarzen, durchlief die Jugendmannschaften und wurde 2009 zu einer festen Größe in der 3. Liga (32 Sp. / 1 Tor), so dass er in der Folgesaison zum Kader der ersten Mannschaft gehörte. So erklären sich auch die „nur“ 23 Einsätze in der U23. Nun soll der nächste Schritt folgen, nämlich Spielpraxis in einem Profiteam zu sammeln. Deswegen die einjährige Ausleihe zum FC, denn unsere Qualitäten als Nachwuchs-Ausbildungsverein haben wir ja hinlänglich unter Beweis gestellt. Mit 1,96 m Größe und 87 kg ist Lasse auch eine echte Kante, der uns vielleicht bei unserem Problem mit Ecken weiterhelfen kann. Sobiech ist außerdem aktueller Nationalspieler der U21 (5 Sp.), hatte zuvor schon 3 Einsätze in der U18 und 8 in der U19 (ein Tor) und führt damit die Tradition der letzten Saisons fort. Und damit natürlich auch das Dilemma: spielt er scheiße, hilft er uns nicht…spielt er gut, ist er 2012 wahrscheinlich wieder weg.

Sebastian Schachten (06.11.1984)  -  Abwehr 

Außenbahnen links oder rechts, kann auch im defensiven Mittelfeld spielen. Er gehört auch zu jenen, denen der ganz große Karrieresprung in der Bundesliga verwehrt blieb, weswegen er sich bei den Alternativen Bundesliga-Bank bei Mönchengladbach oder vielleicht spielen bei St. Pauli für die 2. Liga entschied. Beim FC trifft er auch auf einen alten Bekannten, seinen Ex-Trainer nämlich. Der gebürtige Bad Karlshafener begann in Paderborn mit dem Kicken, landete dann über diverse Stationen vor allem bei Göttinger Vereinen 2004 wieder in Paderborn. 2005 wechselte er zur Zweitverwertung des SV Werder, wo er Stammspieler wurde. Nach zwei Jahren dann der Wechsel zur Borussia an den Niederrhein. Dort konnte er sich allerdings nie wirklich durchsetzen, auch Einsätze in der Zweiten waren rar gesäht. 2009/10 lieh ihn Schubert nach Paderborn aus, dort kam er auf 30 Einsätze (1 Tor). Im letzten Jahr dann wieder am Bökelberg hatte er nur 13 Bundesligaeinsätze, davon sieben von Beginn an und sechs Partien in der Regionalligamannschaft zu bestreiten (2 Tore). Aber Schubert wird wissen, was er an ihm hat (hoffentlich).

Petar Filipovic (14.09.1990)  -  offensives Mittelfeld
Endlich mal wieder ein echtes Eigengewächs und sicher nicht nur ein Alibi-Local-Player wie Deniz Herber. Über den MSV und den SC Europa kam der Hamburger Jung 2002 zum FC St. Pauli, spielte sich durch alle Jugendmannschaften, bis er 2009 von der U19 in die U23 aufstieg. Petar hat sich den Profivertrag redlich verdient. In der Regionalligasaison bestritt er 33 Spiele (1 Tor); im letzten Jahr wurde er eine Stütze des Hamburger Oberligameisters, steuerte in 26 Spielen acht Tore und acht Vorlagen zum Aufstieg bei. “Belohnt“ wurde er dafür von Holger Stanislawski mit sechs Bundesliga-Minuten am letzten Spieltag gegen Mainz 05, als er in der 84. Minute eingewechselt wurde. Darf sich damit nun offiziell auch Bundesliga-Absteiger nennen. Doch der Karriere dürfte das keinen Abbruch tun, denn der kräftige Linksfuß hat das Zeug dazu, sich auch in höheren Klassen durchzusetzen, auch wenn das vielleicht noch öfter die Regionalliga sein wird. Im Kader der kroatischen U21 Nationalmannschaft steht er ebenfalls, auch wenn er noch kein Spiel bestritten hat.

Patrick Funk (11.02.1990)  -  Mittelfeld
“Der Spätzle Beckham“ präsentierte die Vierbuchstabenzeitung den nächsten Neuen. Was natürlich wie üblich Schwachsinn ist. Funks Position ist die Zentrale, gern offensiv als Takyi-Ersatz, aber er kann auch den Lehmann-Nachfolger geben. Funk stammt aus dem Aalen mit den zwei A, kam über Unterkochen, Ebnat und den SSV Ulm 2007 ins Internat des VfB Stuttgart, durchlief dort alle Jugendmannschaften und schaffte es 2009 in den Kader der ersten Mannschaft; lief allerdings vornehmlich in der 3. Liga auf (32 Sp. / 5 T.). Letzte Saison spielte er nur viermal für die Zweitverwertung, lief aber neun Mal in der Bundesliga auf und schoss ein Tor (den Anschlusstreffer zum 1:2 beim 1:4 gegen den 1. FC Nürnberg). Außerdem hat er sechs Spiele in der Europa League (drei in der Qualifikation) bestiritten. Er hat alle Jugend-Nationalmannschaften seit der U17 durchlaufen und wurde 2007 mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold für U17 Spieler ausgezeichnet. Ein echter Rohdiamant, für den wohl das Gleiche gilt wie für Lasse; nur mit dem feinen Unterschied, dass Funk für zwei Jahre an uns ausgeliehen ist

Mahir Saglik (18.01.1983)  -  Sturm

Ein echter Wandervogel. 2002 begann er seine Profikarriere in seiner Geburtsstadt Paderborn beim SC, für den er auch in der Jugend gespielt hatte. 2003 ging es dann zu RW Ahlen, im Winter wieder zurück, nach Paderborn, im Sommer 2004 zur Zweitverwertung des BVB. 2005 lief er wieder für Ahlen auf, um dann schnell zu Admira Wacker Mödling nach Österreich zu wechseln. Nach nur einer Saison hieß sein Brötchengeber 1. FC Saarbrücken und im Jahresrhythmus ging es weiter: 2007 Wuppertaler SV Borussia, 2008 VfL Wolfsburg, Anfang 2009 KSC, dann nach zwei Monaten Wolfsburg wieder Paderborn, 2010 reichte Wolfsburg ihn an den VfL Bochum weiter. Dort teile man ihm Anfang diese Saison mit, dass man so recht nicht mehr mit ihm plane. Sagliks Saison war auch eher eine enttäuschende; in 26 Einsätzen kam er nur zu drei Treffern und drei Vorlagen, was er damit begründete, dass er zu häufig als hängende Spitze spielen musste, sich aber als echter Mittelstürmer viel wohler fühlen würde. Dass er’s kann, hat er schon bewiesen; in Wuppertal schoss er in 24 Spielen 27 Tore. Gut, dass war Regionalliga, aber auch 2009/10 traf er in 27 Spielen 15 mal und bereitete 8 Treffer vor, war damit also an gut der Hälfte aller Paderborner Treffer beteiligt. Trainer damals...na klar, André Schubert. Der wird wissen, was er an ihm hat und wo er ihn am besten einsetzen kann.